Dienstag, 22. Januar 2008

Der letzte Tag meines Praktikums

An diesem Tag neigte sich mein Praktikum an der Fröbelschule dem Ende zu.
Nach zehn Tagen bekam ich einen tiefen Einblick und konnte mir eine nicht von den Medien beeinflusste Meinung bilden, denn wenn man nicht live dabei war kann sich keine klare Meinung bilden, zumal Medien uns nur einen kleinen Ausschnitt eines ganzen Systems darbieten und dies reicht meines Erachtens nicht aus bestimmte Sachverhalte richtig bewerten zu können. Ich muss jedoch zugeben dass ich auch sehr viele Vorurteile gegenüber der Schule bzw. den Schulleiter hatte, denn es sah so aus das die Schüler kollektiv aufgegeben wurden, wobei dieser Aspekt so aus den Medien hervorging. Doch jeder Schüler wird individuell gefördert. Ein Schüler der bereit dazu ist zu lernen um einen Hauptschulabschluss zu bekommen, bekommt die nötige Hilfe ausgehend von den Lehrern. Derjenige der keinen Abschluss haben möchte und gar nicht bereit dazu ist in der Zukunft arbeiten zu müssen, dem wird Lebenshilfe unterrichtet. Natürlich wirkt diese Lebenshilfe in Form von Hartz-IV unterricht sehr kontrovers, doch würden sich die Schüler auf einen normalen Unterricht einlassen? Den sie ihres Erachtens gar nicht brauchen?! Dies ist eine überaus schwierige Frage, die ich in diesem Tagebuch-Rahmen gar nicht beantworten möchte.
Doch bevor der Unterricht sich zum Ende neigte besuchte mich mein Psychologielehrer der Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule, dieser hat mich während meines Praktikums sehr unterstützt in Form von neuen Ideen und der Konzeption meines Fragebogens. Diesen Kontakt sah ich nicht als selbstverständlich.

Mein Lehrer sollte sich mit diesem besagten Besuch auch ein Bild von mir und der Schule machen, damit er später beim lesen meiner Facharbeit sich mit der Thematik besser auseinandersetzen und die Hintergründe besser erfassen kann. Darüber hinaus konnte er mit dem Schulleiter sprechen und ihm wurde ein Bild einer Schule aufgezeigt, die leider von sozialen Missständen gezeichnet ist. Doch aus dem Gespräch mit meinem Psychologielehrer ging auch hervor dass die Schule auch vieles macht, um die Schüler von diesen Missständen für einen kurzen Zeitraum abzulenken wie z.B durch Schulbands, Musikunterricht, Karate etc.

Der neunte Tag an der Fröbelschule

Am diesem Tag wurde im Klassenverband Mathematik unterrichtet, wobei man erwähnen muss das der Lernstoff auf jeden Schüler individuell konzipiert wurde d.h. sie werden ihrem Niveau entsprechend gefördert. Es gibt einige Schüler die mit Zahlen nichts anfangen konnten, zumal diese keinen Bezug zur Realität sahen. So kann eine einfache Aufgabe wie zB. 4 mal 3 ziemlich abstrakt wirken, wenn es für den Schüler keinen greifbaren und vergleichbaren Rahmen zur Realität existiert, demnach müssen die Schüler anders gefördert werden, indem bestimmte Rechenschemata beibehalten werden und immer wiederholt werden, somit werden die Schüler allmählich mit Zahlen vertraut gemacht und nach einer gewissen Routine fällt die Anwendung einiger mathematischer Grundlagen nicht mehr schwer.
Doch meines Erachtens ist dies nicht nur ein Problem an Förderschulen sondern ein allgemeines Problem unserer Wissensgesellschaft. Wenn ein sechsjähriges Kind "Die Männers lieften nach Hause" sagt, dann wissen Erwachsene, wie sie sinnvoller Weise reagieren. Sie versuchen, den Sinn der Äußerung zu verstehen, wiederholen den Satz grammatikalisch korrekt und bestätigen so das Kind implizit in seinem Bemühen, sich nach und nach die Regeln der Sprache anzueignen. Anders sieht es jedoch häufig aus, wenn dasselbe Kind äußert: "4 Autos und 3 Autos, das sind zusammen 6 Autos". Normalerweise tun sich Erwachsene schwer in vergleichbarer Weise unterstützend zu agieren, wenn es um Mathematik geht. Zu wenig ausgeprägt ist die Haltung, auch hier mit den Augen der Kinder zu schauen.
Demnach werden die mathematischen Grundlagen durch Rollenspiele und Vergleiche vermittelt, der Schüler wird nicht ausgelacht wenn er mal was Falsches sagt, er wird dazu animiert es neu zu versuchen und mit Hilfe der Gruppe und der Unterstützung der Betreuerin kann Mathematik sogar spaß machen, wenn der Bezug zur Realität spielerisch beibehalten wird.
Somit wird die Scheu vor der Mathematik immer mehr desensibilisiert, sodass auch Schüler die weniger gut sind sich am Gruppenprozess beteiligten und davon auch profitieren konnten.

Montag, 21. Januar 2008

Mein achter Tag

Am heutigen Tag bekam ich die lang ersehnte Einwilligung für die Durchführung meines Fragebogens in der 9. Jahrgangsstufe.
Die Lehrer dieser Jahrgangsstufe erwiesen sich als sehr kooperativ, denn sie kannten ihre Schüler besser und wussten demnach wie sie mit dem Fragebogen und den Schülern zu umzugehen haben. Ich forderte die Schüler auf sich den Fragebogen durchzulesen und unbekannte Wörter zu unterstreichen, denn durch die Beseitigung von sprachlichen Ungereimtheiten wird die Störvariable niedrig gehalten, dadurch lassen sich die Ergebnisse bei der Auswertung besser interpretieren.
Nach der Klärung von den unbekannten Wörtern bat ich die Lehrerin der 9. Klasse diesen besagten Fragebogen in einem auf die Schüler geeigneten Tempo vorzulesen, so konnten die Fragen Stück für Stück abgearbeitet werden, zudem war das Vorlesen ausgehend von der Lehrerin überaus hilfreich, zumal einige Schüler nicht richtig lesen konnten.
Mir viel auf, dass einige Schüler sich bereits mit Fragebögen auskannten, zumal diese keine 5. Minuten für die Beantwortung benötigten. Andere wiederum brauchten 30-45 Minuten (ihrem Arbeitstempo angemessen). Nach der Befragung begannen sich die Schüler auszutauschen, denn aufgrund ihrer Präsenz in Medien wie TV, Zeitungen und Radio war ihnen bewusst wieso ich diesen Fragebogen durchgeführt habe, doch meines Erachtens fanden die Schüler es auch wichtig, Mängel im sozialen Netz zu erkennen und diese auch zur Sprache zu bringen.

Sonntag, 20. Januar 2008

Mein siebter Tag an der Fröbelschule

Heute wurden die Schüler erstmals mit einem Projekt konfrontiert, nämlich der Steinzeit.
Die Schüler sollten sich mit dieser Zeit in der Gruppe auseinandersetzen indem sie Merkmale dieser Zeit sammelten. Hiernach sollte eine Mind-Map erstellt werden, die später der Klasse vorgestellt werden sollte. Jeder Schüler sollte für einen Vortrag vorbereitet sein daraufhin wurde per Zufallsprinzip ein Schüler gewählt der das Gruppenergebnis vorstellte.
Die Rezipienten mussten nach dem Vortrag Kritik ausüben, so sollte jeder zur Reflektion angeregt werden. Mit diesen Vorträgen werden die Schüler dazu motiviert mehr am Unterrichtsgeschehen teilzunehmen, somit werden in die Gruppe integriert.

EINE KONTROVERSE ZUM NACHDENKEN
Es gab an diesem Tag auch eine Kontroverse bezüglich der Kopfnoten.
Wie ich schon einmal erwähnt habe gibt es einen autistischen Schüler in der Förderklasse und dieser sollte eine schlechte Note in Kooperationsfähigkeit bekommen, zumal er durch seine geistige Behinderung dazu nicht fähig sei. Die Betreuerin der Förderklasse war bezüglich dieser Sachlage empört, da der Schüler nach ihrer Ansicht nach große Fortschritte in der Integration in der Klasse machte, demnach wollte Sie den Prozess der Entwicklung dieses Schülers bewerten, dieser sei immerhin ,,Sehr gut´´. Doch aufgrund der Richtlinien ist diese Bewertung nicht zulässig.

Hieraus resultiert eine Frage, nämlich sollten Förderklassen bzw. Sonderschulen mit Kopfnoten arbeiten? Sollten geistig Benachteiligte Kopfnoten bekommen?

Ich hoffe dies regt Schüler, wie auch Lehrer zum nachdenken an.

Der sechste Tag

Der Montag bekommt eine Routine für die Schüler der Förderklasse, denn diese bekommen an diesem Tag eine überaus wichtige Aufgabe für die ganze Schule, nämlich die Organisation der Versorgung. Einige Schüler werden damit beauftragt zur Wattenscheider Tafel zu gehen, um Essensrationen für eine ganze Woche zu sichern. Jeder der Schüler bekommt demnach eine Verantwortung, die er aus dem Elternhaus nicht kennenlernt hat, somit sollen die Kinder auf die Selbstständigkeit für das späteren Leben vorbereitet werden. Zu ihren Aufgabenfeldern gehört unter anderem die Zubereitung des Frühstücks, dies soll auch aus eigenem Antrieb stattfinden, ohne große Unterstützung ausgehend von der Betreuerin.
Nach der Zubereitung werden die Schüler damit beauftragt, die Frühstücke in alle Klassen zu befördern, mit diesem Austeilen der Essensration soll auch die Angst von großen Menschengruppen(Klasse) desensibilisiert werden. Hierauf folgte im Klassenverband eine Gesprächsrunde. Die Schüler sollten ihr Wochenende reflektieren, während der Schüler spricht, achtet die Betreuerin darauf, dass der Schüler Augenkontakt mit den anderen Schüler beibehält. Nach dem Gruppengespräch folgte Unterricht, wobei der Unterricht nicht im ganzen Klassenverband stattfindet, sondern jeder Schüler individuell unterrichtet wird, zumal es kein Stufensystem gibt d.h. in der Klasse gibt es Schüler von der 3. bis zur 8. Klasse, demnach lässt sich sagen dass die Leitung einer solchen Klasse überaus schwierig ist, da jeder Schüler seinem Niveau entsprechend gefördert werden muss.

Donnerstag, 17. Januar 2008

Der fünfte Tag an der Fröbelschule

Der heutige Tag war etwas Besonderes für die Schüler der Förderklasse, zumal sie mit einem
audio-visuellen Lernprogramm namens Buddenberg arbeiten durften. Dieses besagte Lernprogramm ist konzipiert für die sonderpädagogische Förderung, aber auch für die allgemeine Festigung von Grundlagenwissen. Darüber hinaus werden die Schüler spielerisch an Texte und grundlegende Mathematik herangeführt.
Es kommt meistens zu Lernfrustrationen oder Motivationsverlusten wenn Zeitdruck vorhanden ist. Hier jedoch kann jeder Schüler
sein eigenes Lerntempo vorgeben. Er stößt so seltener auf Lernbarrikaden und kann dann auf solides sicher trainiertes Vorwissen zurückzugreifen. Nicht zuletzt soll auch Wisse und das Anwenden von Wissen trainiert werden. Bestimmte Rechenschemata werden stets beibehalten und ständig vorgeführt. Gewinnen von Einsichten und Wertvorstellungen. Das Erreichen dieser Lernziele ist möglich, sofern sich die Schülerin oder der Schüler sich ernsthaft konzentriert mit dem Programm beschäftigt. Die Qualität der Aufgaben ist dem ausgewählten Klassenstufen (Schwierigkeitsstufen im Themengebiet) angemessen.
Der Umgang mit falschen Antworten ist nicht besonders ausgeprägt.Bei falschen Antworten beginnt ein Flackern des Bildschirmes und ein akustisches Signal. Der Schüler ist dann gezwunge, die Eingabe erneut bzw. das Ergebnis an die richtige Stelle zu rücken. Eine abschließende Fehleranalyse ist nicht vorhanden. Bei einem Einsatz dieser Software ist eine Leistungskontrolle meiner Meinung nach notwendig, weil die Möglichkeit besteht bei einigen Unterprogrammen, mit Hilfe des Ausschlussverfahrens zum Ziel zu gelangen. Der Lehrer muss sich aus diesem Grund zusätzlich Zeit nehmen, um nicht Gefahr zu laufen, auf diesen Effekt hereinzufallen.
Meiner Meinung nach werden die Schüler zum selbständigen und motivierten Lernen mit Hilfe des Computers angeregt, obwohl die Lerninhalte des Programms mit denen im Unterricht nahezu identisch sind, vermag die BUDENBERG-SOFTWARE viele Schüler enorm zu motivieren. Hierfür sind folgende Gründe verantwortlich :

1.) Der Schüler rechnet, liest oder schreibt in seinem Tempo, wird weder von dem Lehrer noch von Mitschülern gedrängt, schneller zu machen.
2.) Er wird - vom Lerninhalt und Schweregrad her gesehen - stets dort abgeholt, wo er stehen geblieben ist.
3.)Er bekommt immer eine Leistungsrückmeldung vom bearbeiteten Programm (flimmernde Farben bzw. Bildrand, Soundeffekt, Belohnungsmelodie, Ergebnisspiegel und Ausdruck eines Ergebnisprotokolls).

Durch eine Reihe von Motivationselementen wird er angeregt, weiterzumachen (bspw. der Eintrag in eine Bestenliste). Dem regelmäßigen Gebrauch von Lerninhalten des Unterrichtes, als auch die Einfachheit der Bedienung des Programms, ist es zu verdanken, dass das Programm ein Erreichen des angestrebten Zieles nahezu immer möglich macht.

Mittwoch, 16. Januar 2008

Der vierte Tag

Mein vierter Tag


Am heutigen Tag fiel aufgrund einer Konferenz der reguläre Unterricht an der Fröbelschule aus, so konnte ich mich erneut der Erstellung meines Fragebogens widmen. Es war jedoch keine leichte Arbeit, denn das ständige Umändern der Fragen und den unzähligen Formationsschritte nahmen mehrere Stunden in Anspruch, doch es ist mir gelungen, bei der Aushändigung meines Fragebogens den Direktor zu Beeindrucken und er gab mir endlich ein Okay für die Durchführung meines Fragebogens in der 9. und 10. Klasse. Hierauf musste ich zu meinem Psychologielehrer fahren, damit er mir 45. Exemplare meines Fragebogens kopiert, wobei ihm natürlich wieder Details auffielen, die verbesserungsfähig seien.
Es fehlte demnach der letzte Schliff, doch nach einer weiteren Überarbeitung war die Endversion fertig. Nun durfte ich mir die besagten Exemplare kopieren lassen und dies dem Direktor der Fröbelschule vorlegen. Er fand die Endversion überaus gelungen, aus diesem besagten Grunde bot er mir an, den Entwicklungsprozess der Schüler zu begleiten, in dem ich den gleichen Fragebogen vor den Schulabschlüssen durchführen, so könnte man die Veränderung der Schüler in einem bestimmten Zeitraum dokumentieren.

Dienstag, 15. Januar 2008

Der dritte Tag

Heute fand regulärer Unterricht statt, wobei der Unterricht einen Fokus auf die soziale Integration der einzelnen Schüler gesetzt wird d.h. die Entwicklung der sozialen Kompetenz in einer Gruppe wird angeregt. Meine Betreuerin und ich führen demnach sehr viele Gespräche mit den Schülern um einen Bezug zum Schüler zu bekommen, wobei dies äußerst schwierig ist, zumal die Schüler oft die Isolation suchen. Aus diesem besagten Grunde werden Gesprächsrunden im Unterricht eingelagert und die Schüler können, wenn sie wollen, ihren Schultag oder ihr Wochenende reflektieren. Somit geht im laufe der Woche eine Routine einher und der Schüler nimmt dadurch Eigeninitiative wahr und nimmt öfters an Gesprächen in der Gruppe(Klasse) teil. Daraus resultiert auch eine positive Entwicklung der Selbstsicherheit und der Lernbereitschaft. In diesem Unterricht geht es demnach nicht um Intellektualität, sondern um die Person selbst und dessen Verhalten gegenüber der Gesellschaft(Klasse, Mitschüler, Eltern etc.)

Darüber hinaus habe ich heute eine Vorversion meines Fragebogens dem Direktor vorgelegt, dieser war der Ansicht, der Fragebogen sei zu komplex und zu allgemein gefasst, demnach muss ich heute eine andere Version anfertigen, damit es dem Niveau der Schüler gerecht wird.
Obwohl ich gestern einige Aspekte, die in einem Fragebogen beachtet werden müssen aufgelistet habe, geling es mir trotzdem nicht einen differenzierten Fragebogen zu erstellen d.h. die Endversion ist demnach immer noch nicht in Sicht.

Montag, 14. Januar 2008

Mein zweiter Tag an der Fröbelschule.

Um meine Facharbeit schreiben zu können brauche ich eine Einschätzung der Schüler.
Diese besagte Einschätzung bezieht sich auf den jetzigen Standpunkt ihrer beruflichen Perspektive. Diese Einschätzung
ollte mit Hilfe eines Fragebogens ermittelt werden, wobei man bei der Erstellung eines Fragebogens einen Fokus auf bestimmte Kausalitäten haben sollte, demnach ist es überaus wichtig nicht ziellos irgendwelche Fragen niederzuschreiben. Meine Ausgangsfrage war:,, Durch welche Einflüsse werden Schüler bezüglich ihrer Schulleistung Motiviert bzw. Demotiviert. Die Ermittlung von Einflüssen auf einen Schüler erscheint vorerst sehr leicht, doch aus der Sicht des Systemtheoretikers ist diese Fragestellung überaus komplex, zumal ein Schüler nicht nur von einem Objekt (z.B Lehrer, Eltern usw.) beeinflusst wird, sondern von unendlich vielen Objekten. Deshalb erwies sich die Konzeption eines Fragebogens als überaus schwierig, zumal man sehr viele Faktoren bzw. Störvariablen beachtet werden mussten.
z.B
1.) Eine auf das Niveau der Schüler angepasste Sprache.
2.) Die Fragen durften nicht zu allgemein gestellt werden, da der Schüler womöglich etwas anderes hineininterpretieren könnte. Man bekommt nur präzise Ergebnisse präzise Fragen, dadurch werden die Ergebnisse nicht verfälscht.
3.) Das Layout sollte harmonisch wirken und nicht die Konzentrationsfähigkeit des Schülers mindern.
4.) Auch anscheinend unwichtige Details, wie z.B die Anzahl von Ankreuzkästchen spielen eine übergeordnete Rolle, denn die Anzahl der Kästchen könnte letztlich durch einen psychologischen Effekt, als Störvariable wirken. Diese besagte Störvariable wird als Tendenz zur Mitte bezeichnet. Die Tendenz zur Mitte wird durch eine gerade Anzahl von Ankreuzkästchen unterbunden.

Um all diese Störvariablen unterbinden zu können, musste ich mehrere Fragen erstellen, doch die Endversion ist leider noch nicht in Sicht, doch um richtige Daten eruieren zu können ist dieser Weg nötig.

Donnerstag, 10. Januar 2008

Mein erster Tag

Die Schule an der ich mein Fachpraktikum mache, liegt im sozialen Brennpunkt von Wattenscheid.Aus diesem besagten Grunde besitzt diese Schule eine besondere Förderung von Schülern deren Eltern arbeitslos sind.Zwei Drittel der Eltern leben von Arbeitslosengeld, daraus resultiert letztlich ein Problem der Versorgung der Kinder, denn einige Eltern besitzen nicht die finanziellen Mittel, um den Kindern ein Frühstück zu ermöglichen. Um dieses Problem unterbinden zu können gibt es hier eine besondere Förderung von der Wattenscheider Tafel, die es ermöglicht den Kindern ein Frühstück zu sichern. An meinem ersten Tag war meine Aufgabe daher mit einigen Schülern zur Wattenscheider Tafel zu gehen, um für die ganze Schulwoche eine Essensration zu sichern. Daraufhin müssen die Schüler aus eigenem Antrieb in der Schulküche Brote schmieren und Brötchen belegen, um im späteren Leben, also nach der Schule hauswirschtaften zu können.Daher gehört diese Form von hauswirtschaftlicher Erziehung zu den wichtigsten Programmen in der Schule. Ich hospitiere in einer Klasse für Lernbehinderte, daher ist der Umgang mit den Schülern besonders zu beachten, um Missverständnisse jeglicher Art unterbinden zu können. Aus diem besagten Grunde ist der Lernstoff speziell und individuell auf jeden einzelnen Schüler dieser Klasse konzipiert worden. Der Fokus des Lernstoffes bezieht auf das soziale Miteinander auf diesen Aspekt wird besonders Wert gelegt, um die Schüler später besser integrieren und fördern zu können. Das soziale Miteinander wird durch viele Gespräche seitens der Lehrer und der Schüler gefördert und manifestiert

Donnerstag, 3. Januar 2008

Wie bereite ich mich für meine Facharbeit vor?? III

Wie fange ich bloß an???

Zuallererst solltet ihr euch im klaren darüber sein, daß eine Facharbeit zwar eine wissenschaftliche Arbeit ist, aber auch für Laien verständlich sein sollte. Also fangt ihr erstmal mit dem Thema in der Einleitung an, beschriebt worum es sich handelt und was eure These zu dem Thema ist. Zusätzlich kommt es noch gut, wenn ihr die Gründe schreibt, warum ihr gerade dieses Thema ausgewählt habt und warum ihr euch gerade diesen Schwerpunkt ausgesucht habt.Dann sollte eigentlich die Einleitung geschafft sein...
... also weiter zum Hauptteil: Hier vertieft ihr, worum es geht und arbeitet euch auf euren Schluß zu. Wichtig ist, daß ihr stets im beschreibenden Teil neutral zu dem Thema bleibt und sachlich schreibt.Am Besten solltet ihr das Thema von vielen Seiten beleuchten. Was sehr, sehr wichtig ist, ist die Benutzung von Literatur, denn sonst könntet ihr euch ja auch alles aus den Fingern gesogen haben. Das bedeutet: Fakten aus anerkannter Literatur unterbringen und als solche kenntlich machen (Zum äußeren später mehr - denn man sollte erst schreiben und dann layouten). Und noch wichtiger: Auch diese solltet ihr kritisch betrachten und nicht als die Bibel des jeweiligen Themas ansehen. Abgesehen davon müßt ihr mehrere Abschnitte machen, also das ganze geschickt gliedern! Mehr Tipps zum Hauptteil kann ich euch nicht geben. Also zum......Schlußteil: Der Schlußteil ist euer Resumee, eure Feststellung, Meinung und Stellungnahme. Hierauf habt ihr mit dem gesamten Hauptteil hingearbeitet, so daß man eure Meinung nachvollziehen kann. Ihr schreibt hier quasi eine Art Erörterung - in der ihr Argumente gegeneinander abwägt und eure Position zu dem Thema zusammenfasst und forciert. Was aber hammerwichtig ist: Der Teil ist eigentlich das wichtigste an der gesamten Arbeit, sollte aber trotzdem prägnant kürzer sein als der Hauptteil!

Wie bereite ich mich für meine Facharbeit vor?? II

Material habe ich, gelesen habe ich es - und nun??.

Einfach anzufangen wäre zu einfach: Jetzt solltet ihr euch anhand der Materialien die Schwerpunkte der Facharbeit legen, quasi den roten Faden. Dazu gehört auch noch eine ordentliche Struktur (also Einleitung, Hauptteil, Schlußteil). Damit rennt ihr wieder zu eurem Lehrer, der die Facharbeit betreut und sprecht es mit ihm ab. Wenn er grünes Licht gibt, dann könnt ihr loslegen...

Wie bereite ich mich für meine Facharbeit vor?? I

So, jetzt habe ich ein Fach und ein Thema - und jetzt?

Jetzt geht es (jedenfalls bei mir so) an eine Reihe von Colloquien, die die gesamte Facharbeit über begleiten. Sie sind dafür da, um von der Seite des Lehreres aus beurteilen zu können, ob und wo ein Schüler Schwierigkeiten hat - und natürlich gegebenenfalls zu helfen.Wenn man das erste Colloquium hinter sich hat, sollte man sich an die Materialsuche machen. Je nach Thema bietet beispielweise auch das Internet jede Menge Informationen. Am besten sind aber noch immer Bibliotheken, besonders die der Universitäten!Geheimtipp: Interviews geben oft Sinn, denn sie geben dem Lehrer das Gefühl, daß ihr euch richtig bemüht habt! Außerdem könnt ihr sie (SINNVOLL!!) auswerten und als Quelle für eure Arbeit nutzen.

Mittwoch, 2. Januar 2008

STEREOTYPEN VERSUS REALITÄT


Menschen werden oft in Gruppen eingeteilt: aufgrund ihrer Kultur ihres Glaubens, ihrer Herkunft oder an Hand äußerlicher Merkmale wie Hautfarbe, Körpergröße, Haartracht oder Kleidung.Oft geht diese Gruppeneinteilung mit der Zuschreibung bestimmter Eigenschaften einher, die jeweiligen Gruppen werden mit bestimmten Bilder verbunden. Wenn diese Bilder so übertrieben sind, daß sie kaum noch etwas mit der Wirklichkeit zu tun haben, sprechen wir von Stereotypen.Stereotypen findet man z.B. noch häufig in Büchern (sogar Schulbüchern), Comics, in der Werbung oder in Filmen. Bestimmt hast Du auch schon mal irgendwo Beispiele dafür gesehen. Nämlich: AfrikanerInnen in Baströckchen, mit Knochen in der Nase und wulstigen Lippen, gefährliche Araber mit Messern bewaffnet, verschleierte türkische Frauen, Bayern in Lederhosen oder Dirndln und alte Frauen, die im Schaukelstuhl sitzen und stricken. Die Entstehung von Stereotypen ist meist ein unbewusster Prozess. Die Induktion von Stereotypen kann einem Individuum eine neue Eigenschaft bzw. Qualität geben, die zuvor nicht gegeben war. Daraus resultiert eine Veränderung der eigenen Wahrnehmung und man verhält sich dem induzierten Stereotyp ähnlich.

Meine Facharbeit in Psychologie


Induktion von Stereotypen in der Klasse

Warum sich in Deutschlands Klassenzimmern manche Prophezeiungen selbst erfüllen
Der Grundsatz "Wer fordert, fördert" scheint dem pädagogischen Ideal eines vergangenen Zeitalters anzugehören und nicht unbedingt geeignet zu sein, in den Schulen des 21. Jahrhunderts auf unterschiedliche Sozialisationen, Leistungsvermögen und persönliche Interessen angemessen zu reagieren. Doch der Versuch vieler Lehrerinnen und Lehrer, ihre Erwartungen dem sozialen Status quo der Schüler und einer vermeintlichen Absehbarkeit gesellschaftlicher und persönlicher Entwicklungen anzupassen, hat die Chancengleichheit im Klassenzimmer offenbar auch nicht befördert und erst recht nicht zu einer Angleichung und allgemeinen Steigerung des Leistungsniveaus beigetragen. In meiner Facharbeit werde ich die psychologischen Prozesse und die daraus resultierenden Folgen für Schüler untersuchen. Aus diesem besagten Grunde werde ich mein Praktikum in der Fröbelschule auch bekannt als die "Hartz IV-Schule" machen, wo den Schülern Hartz IV unterrichtet wird, um sie für ihr späteres Leben vorbereiten zu können. Ob diese Vorbereitung für das Leben nach der Schule, also ein Leben als Hartz IV- Bezieher bzw. Arbeitsloser hilfreich gewesen sind darüber lässt sich Streiten.

Regelungen zur FA

Regelungen zur Facharbeit (FA)
In der Oberstufe bietet insbesondere das Erstellen einer Facharbeit den Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit zu selbständigem und entdeckendem Lernen und zur Vorbereitung auf die Anforderungen wissenschaftlichen Arbeitens an der Universität. Die Richtlinien der gymnasialen Oberstufe sehen vor, dass die Schülerinnen und Schüler in der Jahrgangsstufe 12 eine 8 -12seitige Facharbeit schreiben, die den Schwierigkeitsgrad einer Klausur hat und die von ihrer Bewertung her eine Klausur ersetzt. Im Rahmen einer solchen Arbeit sollen die Schülerinnen und Schüler lernen, ein begrenztes Thema selbständig zu erschließen, Informationen zu recherchieren, auszuwerten, zu strukturieren, methodisch sachgerecht zu arbeiten, Ergebnisse sprachlich angemessen darzustellen und nach formalen Vorgaben zu präsentieren, Überarbeitungen vorzunehmen und Überarbeitungsprozesse auszuhalten. Dabei werden fachspezifisch jeweils unterschiedliche Akzentuierungen gesetzt.