Sonntag, 20. Januar 2008

Der sechste Tag

Der Montag bekommt eine Routine für die Schüler der Förderklasse, denn diese bekommen an diesem Tag eine überaus wichtige Aufgabe für die ganze Schule, nämlich die Organisation der Versorgung. Einige Schüler werden damit beauftragt zur Wattenscheider Tafel zu gehen, um Essensrationen für eine ganze Woche zu sichern. Jeder der Schüler bekommt demnach eine Verantwortung, die er aus dem Elternhaus nicht kennenlernt hat, somit sollen die Kinder auf die Selbstständigkeit für das späteren Leben vorbereitet werden. Zu ihren Aufgabenfeldern gehört unter anderem die Zubereitung des Frühstücks, dies soll auch aus eigenem Antrieb stattfinden, ohne große Unterstützung ausgehend von der Betreuerin.
Nach der Zubereitung werden die Schüler damit beauftragt, die Frühstücke in alle Klassen zu befördern, mit diesem Austeilen der Essensration soll auch die Angst von großen Menschengruppen(Klasse) desensibilisiert werden. Hierauf folgte im Klassenverband eine Gesprächsrunde. Die Schüler sollten ihr Wochenende reflektieren, während der Schüler spricht, achtet die Betreuerin darauf, dass der Schüler Augenkontakt mit den anderen Schüler beibehält. Nach dem Gruppengespräch folgte Unterricht, wobei der Unterricht nicht im ganzen Klassenverband stattfindet, sondern jeder Schüler individuell unterrichtet wird, zumal es kein Stufensystem gibt d.h. in der Klasse gibt es Schüler von der 3. bis zur 8. Klasse, demnach lässt sich sagen dass die Leitung einer solchen Klasse überaus schwierig ist, da jeder Schüler seinem Niveau entsprechend gefördert werden muss.

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