Donnerstag, 17. Januar 2008

Der fünfte Tag an der Fröbelschule

Der heutige Tag war etwas Besonderes für die Schüler der Förderklasse, zumal sie mit einem
audio-visuellen Lernprogramm namens Buddenberg arbeiten durften. Dieses besagte Lernprogramm ist konzipiert für die sonderpädagogische Förderung, aber auch für die allgemeine Festigung von Grundlagenwissen. Darüber hinaus werden die Schüler spielerisch an Texte und grundlegende Mathematik herangeführt.
Es kommt meistens zu Lernfrustrationen oder Motivationsverlusten wenn Zeitdruck vorhanden ist. Hier jedoch kann jeder Schüler
sein eigenes Lerntempo vorgeben. Er stößt so seltener auf Lernbarrikaden und kann dann auf solides sicher trainiertes Vorwissen zurückzugreifen. Nicht zuletzt soll auch Wisse und das Anwenden von Wissen trainiert werden. Bestimmte Rechenschemata werden stets beibehalten und ständig vorgeführt. Gewinnen von Einsichten und Wertvorstellungen. Das Erreichen dieser Lernziele ist möglich, sofern sich die Schülerin oder der Schüler sich ernsthaft konzentriert mit dem Programm beschäftigt. Die Qualität der Aufgaben ist dem ausgewählten Klassenstufen (Schwierigkeitsstufen im Themengebiet) angemessen.
Der Umgang mit falschen Antworten ist nicht besonders ausgeprägt.Bei falschen Antworten beginnt ein Flackern des Bildschirmes und ein akustisches Signal. Der Schüler ist dann gezwunge, die Eingabe erneut bzw. das Ergebnis an die richtige Stelle zu rücken. Eine abschließende Fehleranalyse ist nicht vorhanden. Bei einem Einsatz dieser Software ist eine Leistungskontrolle meiner Meinung nach notwendig, weil die Möglichkeit besteht bei einigen Unterprogrammen, mit Hilfe des Ausschlussverfahrens zum Ziel zu gelangen. Der Lehrer muss sich aus diesem Grund zusätzlich Zeit nehmen, um nicht Gefahr zu laufen, auf diesen Effekt hereinzufallen.
Meiner Meinung nach werden die Schüler zum selbständigen und motivierten Lernen mit Hilfe des Computers angeregt, obwohl die Lerninhalte des Programms mit denen im Unterricht nahezu identisch sind, vermag die BUDENBERG-SOFTWARE viele Schüler enorm zu motivieren. Hierfür sind folgende Gründe verantwortlich :

1.) Der Schüler rechnet, liest oder schreibt in seinem Tempo, wird weder von dem Lehrer noch von Mitschülern gedrängt, schneller zu machen.
2.) Er wird - vom Lerninhalt und Schweregrad her gesehen - stets dort abgeholt, wo er stehen geblieben ist.
3.)Er bekommt immer eine Leistungsrückmeldung vom bearbeiteten Programm (flimmernde Farben bzw. Bildrand, Soundeffekt, Belohnungsmelodie, Ergebnisspiegel und Ausdruck eines Ergebnisprotokolls).

Durch eine Reihe von Motivationselementen wird er angeregt, weiterzumachen (bspw. der Eintrag in eine Bestenliste). Dem regelmäßigen Gebrauch von Lerninhalten des Unterrichtes, als auch die Einfachheit der Bedienung des Programms, ist es zu verdanken, dass das Programm ein Erreichen des angestrebten Zieles nahezu immer möglich macht.

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