Mittwoch, 2. Januar 2008

Meine Facharbeit in Psychologie


Induktion von Stereotypen in der Klasse

Warum sich in Deutschlands Klassenzimmern manche Prophezeiungen selbst erfüllen
Der Grundsatz "Wer fordert, fördert" scheint dem pädagogischen Ideal eines vergangenen Zeitalters anzugehören und nicht unbedingt geeignet zu sein, in den Schulen des 21. Jahrhunderts auf unterschiedliche Sozialisationen, Leistungsvermögen und persönliche Interessen angemessen zu reagieren. Doch der Versuch vieler Lehrerinnen und Lehrer, ihre Erwartungen dem sozialen Status quo der Schüler und einer vermeintlichen Absehbarkeit gesellschaftlicher und persönlicher Entwicklungen anzupassen, hat die Chancengleichheit im Klassenzimmer offenbar auch nicht befördert und erst recht nicht zu einer Angleichung und allgemeinen Steigerung des Leistungsniveaus beigetragen. In meiner Facharbeit werde ich die psychologischen Prozesse und die daraus resultierenden Folgen für Schüler untersuchen. Aus diesem besagten Grunde werde ich mein Praktikum in der Fröbelschule auch bekannt als die "Hartz IV-Schule" machen, wo den Schülern Hartz IV unterrichtet wird, um sie für ihr späteres Leben vorbereiten zu können. Ob diese Vorbereitung für das Leben nach der Schule, also ein Leben als Hartz IV- Bezieher bzw. Arbeitsloser hilfreich gewesen sind darüber lässt sich Streiten.

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