Sonntag, 20. Januar 2008

Mein siebter Tag an der Fröbelschule

Heute wurden die Schüler erstmals mit einem Projekt konfrontiert, nämlich der Steinzeit.
Die Schüler sollten sich mit dieser Zeit in der Gruppe auseinandersetzen indem sie Merkmale dieser Zeit sammelten. Hiernach sollte eine Mind-Map erstellt werden, die später der Klasse vorgestellt werden sollte. Jeder Schüler sollte für einen Vortrag vorbereitet sein daraufhin wurde per Zufallsprinzip ein Schüler gewählt der das Gruppenergebnis vorstellte.
Die Rezipienten mussten nach dem Vortrag Kritik ausüben, so sollte jeder zur Reflektion angeregt werden. Mit diesen Vorträgen werden die Schüler dazu motiviert mehr am Unterrichtsgeschehen teilzunehmen, somit werden in die Gruppe integriert.

EINE KONTROVERSE ZUM NACHDENKEN
Es gab an diesem Tag auch eine Kontroverse bezüglich der Kopfnoten.
Wie ich schon einmal erwähnt habe gibt es einen autistischen Schüler in der Förderklasse und dieser sollte eine schlechte Note in Kooperationsfähigkeit bekommen, zumal er durch seine geistige Behinderung dazu nicht fähig sei. Die Betreuerin der Förderklasse war bezüglich dieser Sachlage empört, da der Schüler nach ihrer Ansicht nach große Fortschritte in der Integration in der Klasse machte, demnach wollte Sie den Prozess der Entwicklung dieses Schülers bewerten, dieser sei immerhin ,,Sehr gut´´. Doch aufgrund der Richtlinien ist diese Bewertung nicht zulässig.

Hieraus resultiert eine Frage, nämlich sollten Förderklassen bzw. Sonderschulen mit Kopfnoten arbeiten? Sollten geistig Benachteiligte Kopfnoten bekommen?

Ich hoffe dies regt Schüler, wie auch Lehrer zum nachdenken an.

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