
Menschen werden oft in Gruppen eingeteilt: aufgrund ihrer Kultur ihres Glaubens, ihrer Herkunft oder an Hand äußerlicher Merkmale wie Hautfarbe, Körpergröße, Haartracht oder Kleidung.Oft geht diese Gruppeneinteilung mit der Zuschreibung bestimmter Eigenschaften einher, die jeweiligen Gruppen werden mit bestimmten Bilder verbunden. Wenn diese Bilder so übertrieben sind, daß sie kaum noch etwas mit der Wirklichkeit zu tun haben, sprechen wir von Stereotypen.Stereotypen findet man z.B. noch häufig in Büchern (sogar Schulbüchern), Comics, in der Werbung oder in Filmen. Bestimmt hast Du auch schon mal irgendwo Beispiele dafür gesehen. Nämlich: AfrikanerInnen in Baströckchen, mit Knochen in der Nase und wulstigen Lippen, gefährliche Araber mit Messern bewaffnet, verschleierte türkische Frauen, Bayern in Lederhosen oder Dirndln und alte Frauen, die im Schaukelstuhl sitzen und stricken. Die Entstehung von Stereotypen ist meist ein unbewusster Prozess. Die Induktion von Stereotypen kann einem Individuum eine neue Eigenschaft bzw. Qualität geben, die zuvor nicht gegeben war. Daraus resultiert eine Veränderung der eigenen Wahrnehmung und man verhält sich dem induzierten Stereotyp ähnlich.
1 Kommentar:
Hallo Dieter,
dein Blog scheint ja echt niveauvoll zu werden, ich bin begeistert! Das ist doch mal ein guter Start ins neue Jahr. Weiter so!
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